ROWE DMV 250 Meilen Rennen

53. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen

Das ROWE DMV 250 Meilen Rennen vom 12.10.2013 stand unter dem Motto: „Pleiten, Pech und Pannen

Aber der Reihe nach. Am Donnerstag vor dem Rennen streikte kurzfristig unsere Zugmaschine. Der Hydraulikbehälter vom Kupplungszylinder war undicht. Dank schneller Hilfe meiner LKW Werkstatt „Wilhelm Grießbach“  konnten wir aber doch aufsatteln und los fahren.

In unserer BMW Filiale in Lemgo konnte ich den Renner aufladen. Dort hat sich unser Chefmechaniker Thorsten Kaiser um die Gebrechen vom letzten Lauf gekümmert. Hier gilt auch mein Dank unserem Filialleiter Tobias Kracht, der Thorsten die Möglichkeit gibt, am M3 zu arbeiten. Tankundichtigkeit, defekte Radlager wurden behoben und das Beste! Wir haben jetzt eine komplette Akrapovic GT4 Auspuffanlage unter unserem Fahrzeug. Die wiegt nichts und bringt noch einen Hauch mehr Leistung.

Auf dem Weg zum Ring hatten wir das Gefühl, alle Autofahrer hatten den Blitzermarathon im Kopf und fuhren deshalb Schrittgeschwindigkeit. Von einem Stau zum nächsten hangelten wir uns dann doch zur Nordschleife.
Donnerstagabend noch schnell das Zelt aufbauen und: „Graupelschauer in der Eifel“. Wir konnten die ersten Schneebälle des Jahres formen.
Tolle Aussichten für das Rennwochenende. Am Freitag regnete es den ganzen Tag. Ich brachte die Papier- und die technische Abnahme hinter mich. Auf Grund des schlechten Wetters wollten wir das freie Training eigentlich ausfallen lassen. Unser Hauptsponsor Electrolux mit seinem Vertreter S-W-I hatte aber einen Taxigast mitgebracht. Diesem wollten wir  den Eindruck aus einem Rennauto auf der Eifel Achterbahn nicht vorenthalten. Wir hoffen, es hat trotz des Wetters Spaß gemacht.

Übrigens, wer Lust hat ebenfalls mal eine Runde im Renner mitzufahren, sprecht uns an.

Am Samstag wurde das Training um 1,5 Stunden verschoben. Es lag dichter Nebel über der Rennstrecke. In der ersten Trainingsrunde fing der Motor im Bereiche „Hohe Acht“ zu stottern an. Es setzte immer wieder ein Zylinder aus. Keine Chance auf eine schnelle Runde für die Startaufstellung. Volker und Christian mussten sich dann auch noch jeweils eine Runde mit dem defekten Auto um den Ring quälen um eine gezeitete Runde fürs Rennen zu bekommen.

Der Fehler war schnell gefunden. Die Einspritzdüse des 2. Zylinders war defekt. Zum Glück hatte Johannes Scheid Ersatz dabei. Danke!!
Gestartet wurde vom Ende der 1. Startgruppe. Trotz des Ausfalls vom ABS und einer starken Unwucht in den vorderen Rädern konnte ich das Auto auf P69 an Christian übergeben. Dieser fuhr unsere schnellste Rundenzeit von 9,28 mit dem Auto. Bei einem Überholvorgang im Bereich „Flugplatz“ kam er aber von der Ideallinie auf die dreckige Seite der Strecke und konnte der Renner nicht mehr halten. Es ging über die Wiese in die Leitplanke. Wir konnten das Auto ins Fahrerlager schleppen und dort Notdürftig reparieren. Volker konnte das beschädigte Auto übernehmen und wieder ins Geschehen eingreifen. Aber auch dieser Stint sollte nicht von Erfolg gekrönt werden. Volker hat das Auto im Streckenabschnitt „Karussell“ verloren.   Das ausgefallen ABS vertrug sich nicht mit dem gewählten Bremspunkt.

Zum Glück war der Einschlag ebenfalls auf der linken Seite, wie auch bei Christian und beiden Fahrern ist nichts passiert. Volker konnte das den Renner noch in die Box bringen, aber wir kamen nicht mehr in die Wertung.
Es gibt also wieder viel zu tun bis zum nächsten Lauf in 2 Wochen.

Wir sehen uns am Ring
Kai Kording