Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Das 6 Stunden Opel-Rennen auf dem Nürburgring ist nun auch für uns Geschichte. Es fällt uns ein großer Stein vom Herzen. Unser Auto hat nun das erste Mal die Start- und die Zielflagge gesehen. Wir haben es geschafft, in den Wochen nach dem letzten Lauf die Fehler aus dem Auto zu sortieren und ein standfestes Rennfahrzeug zu bauen. Hier gilt mein Dank im Besondern unserem Elektroniker Thorsten Kaiser, der den fehlerhaften Elektronen auf die Schliche gekommen ist.

Die Wetterprognosen für das Wochenende sahen alles andere als Rosig aus. Die Wetterfee sprach von Starkregen und Gewitter am Rennsamstag.

Aber der Reihe nach.

Am Freitag konnten wir unser freies Training bei schönstem Wetter bestreiten. Auch hier konnten wir den Gästen unseres Hauptsponsoren „Electrolux“ und seiner Vertretung „S-W-I“ die Möglichkeit geben den Ring aus der Beifahrerperspektive zu erleben. Für alle Ring Neulinge sicher eine atemberaubende Aktion.

Am Samstag konnte auch das Zeittraining bei trockenem Wetter absolviert werden. Auch zum Rennen war es trocken. Den Start hat Christian Tiemann gefahren. Für uns war es nun eine völlig neue Erfahrung in der ersten Startgruppe zu stehen. Ein irres Gefühl zwischen den ganzen GT3 Boliden vom Schlag eines Audi R8, Mercedes SLS oder eines BMW Z4 zu stehen. Der Zuschauerandrang ist dort vorn Gewaltig. Die letzten Jahre standen wir mit unserem Gruppe H Auto in der 3 Startgruppe.

Nach einem problemlosen ersten Stint habe ich dann das Fahrzeug übernommen und habe meine Runden im Trockenen gedreht. Der nächste Wechsel verlief nicht so Reibungslos. Volker hat das Auto übernommen und es sollte noch getankt werden. Die Tankentlüftung funktionierte aber nicht. Wir bekamen keinen Sprit ins Auto. Das Auto wurde in die Box geschoben und der Fehler wurde gesucht. Diese Aktion hat uns eine halbe Stunde gekostet. Dann fing es noch zu regnen an und Volker bekam gleich Regenreifen aufgezogen. Mit diesen Umständen kam Volker aber super klar. Er fuhr im Regen eine 10.45! Bei uns ist er jetzt unser „Regen Gott“. Dann war Christian noch einmal an der Reihe. Wir haben ihn bei abtrocknender Piste mit Intermeds los geschickt. Das war die falsche Wahl. Nach einer Runde fing es wieder stärker zu regnen an und wir mussten noch einmal auf Regenreifen wechseln. So konnten wir das Rennen als 14. in der Klasse und als 126. von 217 gestarteten Autos beenden. Für uns ein tolles Ergebnis.

Mein Dank geht hier noch einmal an alle Helfer im Team und an die Sponsoren, die immer an uns geglaubt haben und uns unterstützen.

Wir sehen uns in 4 Wochen.

sportliche Grüße

Euer Kai K.